Corona Aktuell

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Foto: Roland Breitschuh, Köln

Antikörper-Test auf SARS-CoV-2 / Schnelltest Corona

Aktualisiert 11.09.2020: Blutuntersuchungen auf Antikörper gegen Covid-19 sind nunmehr (fast) unbegrenzt für alle Patienten in ausgewählten Laboren durchführbar. 

Seit dem 23.04.2020 führen wir auch in der Praxis den in Deutschland entwickelten und sicheren  Schnelltest (Cleartest) in 15 Minuten durch, und zwar auf SARS-CoV-2-spezifisches IgM (Nachweis einer akuten Infektion) und IgG (Nachweis einer durchgemachten Infektion, das entspricht einer Immunität). Für beide Testverfahren brauchen Sie nicht nüchtern zu kommen und kann in der üblichen Sprechzeit durchgeführt werden. Melden Sie sich bei Bedarf am besten telefonisch bei Frau Ferens, da sie die Testungen durchführt. Der Arzt wird Ihnen das Ergebnis dann mitteilen.

Der Unterschied zum Test mittels PCR-Mund-Nasen-Abstrich besteht darin, dass bei der Abstrichuntersuchung die Corona-Viren direkt nachgewiesen werden. Damit versucht man zu ermitteln, ob ein Mensch ein potentieller Ausscheidungskandidat ist oder nicht. Rückschlüsse auf den Immunstatus läßt dieser Test nicht zu.

Aussichtsreich ist die baldige Markteinführung des PCR-Schnelltests des Pharmaunternehmens Roche. Unsere Praxis wird zu den ersten gehören, die diesen anwenden werden. Somit können beide Verfahren sinnvoll und sicher kombiniert werden.

Telefon: 0221-2403331

» TV-Bericht über Schnellteste

 

Grippe-Schutzimpfung

Aktualisiert 16.09.2020: In diesem Jahr ist es mit Sicherheit sinnvoll, dass sich Personen aus der Risikogruppe (geschwächtes Immunsystem, ausgeprägte Stoffwechselerkrankungen und Patienten über 60 Jahre) gegen Grippe impfen lassen. Wer in den letzten fünf Jahren 2 oder mehr Grippeerkrankungen hatte, der sollte sich in jedem Falle impfen lassen. Der Impfstoff war für Mitte September angekündigt, die Auslieferung verzögert sich allerdings. Fragen Sie vor der Terminvereinbarung bitte in unserem Sekreteriat nach, ob der Impfstoff vorrätig ist. Sobald er bei uns eingetroffen ist, erfahren Sie dies umgehend über unseren Newsletter.

Perspektive

20.08.2020: Immer wieder werde ich gefragt, wie ich die Zukunft mit Corona sehe. Leider fehlt mir die dazu benötigte Hellsichtigkeit, auch wir Ärzte beziehen unsere oftmals widersprüchlichen Informationen aus vielfältigen Quellen, u.a. auch der Laienpresse. Eine gute aktuelle Einschätzung zeigt m.E. dieser Bericht von gestern

Endlich Fakten auf dem Tisch!

Aktualisiert 14.09.2020: Erstmals wurden aktuell Statistiken aus Deutschland veröffentlicht. Insbesondere die Zahlen zur Sterblichkeit („Mortalität“) sind interessant und beweisen, dass es sich bei SARS-CoV-2 nicht um einen harmlosen Erreger handelt.

https://www.gelbe-liste.de/nachrichten/ergebnisse-erster-deutschlandweiter-corona-analyse

Natürlich hat jeder ein Recht auf seine eigene Sicht der Dinge. Dem Schutz der Allgemeinheit dienen die Ablehnung behördlicher Anweisungen jedoch in keiner Weise. Die mittel- bis langfristigen Nachwirkungen einer Covid-19-Infektion sollte man immer Blick haben: https://www.n-tv.de/wissen/Coronavirus-greift-Gehirn-perfide-an-article22030311.html

Retrospektive?

03.08.2020: Einen interessanten Artikel zur Wahrnehmung der SARS-CoV-2-Pandemie finden Sie hier:

Coronawahrnehmung

Es ist noch nicht vorbei

Aktualisiert 24.08.2020:  Bitte bleiben Sie vorsichtig und halten sich weiter an die Verordnungen. Und immer noch ist es wichtig, dass Ihr Immunsystem überdurchschnittlich gut arbeitet – die Abwehroptimierung ist ja eine der Spezialitäten unserer Praxis. Ich verweise hier gerne auf den Artikel „Leistungsfähigeres Virus“. Studie: Neue Corona-Variante ist infektiöser.
https://www.n-tv.de/wissen/Studie-Neue-Corona-Variante-ist-infektioeser-article21888650.html

Ebenso interessant dürften die ersten Auswertung deutscher Pathologen sein. Die Todesfälle wurden untersucht auf die Frage, ob man mit oder an Covid-19 stirbt.

https://www.n-tv.de/wissen/Menschen-sterben-an-Corona-nicht-mit-article21988304.html

Corona-Warn-App. Ja oder nein?

17.06.2020: „Die brauche ich wie die Wasserstandsmeldung vom Rhein.“ Solche oder ähnliche Meinungen sind leider häufig, oft auch von Menschen, die Facebook oder sonstige soziale Netzwerke regelmäßig nutzen. „Wir haben die Nase voll und wollen den Sommer endlich genießen.“ sagen die anderen, und genau dafür ist die Corona-Warn-App da. Ich rate so vielen Menschen wie möglich, sie herunterzuladen und zu nutzen. Die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen finden Sie hier:

Corona-Warn-App Fragen

Flugreise geplant?

Aktualisiert 05.08.2020: Wer verunsichert ist, ob eine Flugreise in den Sommerurlaub durchführbar ist oder nicht, dem empfehle ich nachfolgenden Artikel aus einem meiner Ärztemagazine. Wir waren selbst gerade auf Mallorca und sind vom Ablauf, der Professionalität am Flughafen wie im Flieger positiv überrascht worden. 

Covid-19 Fliegen

Gesichtsschild – ausprobiert und empfohlen

09.06.2020: Auch wenn wir Alle im Sinne einer bald fast gegen Null gehenden Infektionsgefahr hoffentlich auf den Mund-Nasen-Schutz verzichten möchten, empfehle ich Ihnen für die verbliebene Zeit oder für die Zukunft das u.a. Gesichtsvisir. Es ist leicht, die Folie klar und damit auch für die EDV-Arbeit geeignet, und v.a. hat es einen dicken, schwarzen Schaumstoff an der Stirnauflage, der insbesondere bei den Damen mit Makeup keine häßlichen Verfärbungen bekommt:

https://www.amazon.de/gp/product/B087761FRD/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o01_s00?ie=UTF8&psc=1

SARS-CoV-2 harmlos?

28.05.2020: Wir nähern uns langsam dem Abklingen der weltweiten Pandemie. Es ist eine interessante Zeit und ich wünsche mir, dass viele gute Verhaltensweisen wie z.B. das Händewaschen nach Betreten der Praxis auch in der Zukunft beibehalten werden. Wir sind stolz darauf, keinen einzigen schlimmen SARS-CoV-2-Fall in unserer regelmäßig behandelten Patientenklientel zu verzeichnen, obwohl wir Hochrisikopatienten betreuen. Gerade hier zeigt sich die hohe Effizienz unserer weiterentwickelten Immuntherapien.

Auch wir haben aus der Situation gelernt und optimieren z.Z. die Praxis für die kommende „Saison“. U.a. installieren wir ein zweites Sprechzimmer, um akut Infizierte schnell von nicht infizierten Patienten trennen zu können. Die bereits jetzt verbesserten Hygienemaßnahmen steigern wir u.a. durch die baldige Installation eines Raumluftreinigungsgerätes, den sogenannten Viruskiller. Dieser desinfiziert durch UV-basierte Luftumwälzung die Praxisluft. 

Wenn ich lese „62.000 Ärzte und Pflegekräfte in den USA mit Covid-19 infiziert“ oder die Zahl der toten Ärzte weltweit mir vor Augen führe, muss man die Gefährlichkeit eines jeden epidemischen Virus für bestimmte Bevölkerungsgruppen ernst nehmen. Auch wenn die deutsche Bevölkerung gespalten ist in der Akzeptanz der von Bund und Ländern verhängten Maßnahmen, unterstützen die meisten meiner Patienten die bisherigen Regeln zu Kontaktbeschränkung und Mund-Nasen-Schutz. Lästig, aber sinnvoll. Ich habe im Bekanntenkreis u.a. einen Arzt, der schwer an Covid-19 erkrankt war. Die langfristigen Schäden sind noch gar nicht absehbar, v.a. neurologische Beeinträchtigungen und die Lungenschädigungen werden uns wohl noch Jahre begleiten. Ich habe in folgendem Link einen wirklich guten Aufsatz eines führenden englischen Virologen für Sie aufbereitet. Das Statement ist lang, aber in jeder Zeile lesenswert:

 

» Bericht von Prof. Dr. Piot

Warum Gefäßschutz so wichtig ist

Aktualisiert 09.05.2020: Ein hochinteressanten Bericht aus NTV beschreibt detailliert, wie SARS-CoV-2 die Gefäßinnenwände angreift und damit so aggressiv bei Patienten mit Hochdruck und/oder Diabetes verlaufen kann. Umso wichtiger warten wir auf die Ergebnisse der Studien in New York und Wuhan, wo hochdosierte Vitamin C-Infusionen bei Covid-19-Erkrankten erfolgreich eingesetzt werden. Auch die Ozontherapie wird in vielen Ländern erfolgreich bei Erkrankten eingesetzt, da auch hier die keimabtötende und durchblutungsfördernde Wirkung wissenschaftlich belegt ist.

Aus gleicher Quelle nachfolgend die neueste Erkenntnisse, dass Beinthrombosen (Gerinnsel in den Venen) über eine Lungenembolie häufig zum Tod führen. Das bietet natürlich Therapieoptionen, von Aspirin über Heparin bis hin wieder zum Ozon:

https://www.n-tv.de/wissen/Corona-Patienten-sterben-oft-an-Lungenembolien-article21768901.html

Ebenfalls interessant sind neue Erkenntnisse, dass eine ausgeprägte Entzündungsreaktion auf der Basis einer Immunschwäche (Mangel an Lymphozyten) zu den schweren und leider oft tödlichen Verläufen einer SARS-CoV-2-Infektion führt. Auch hier zeigt sich wieder einmal, dass eine regelmäßige Blutbildkontrolle und eine dort sichtbare Schwäche im Immunsystem früh genug behandelt werden sollte.

https://www.n-tv.de/wissen/Zytokinsturm-toetet-Covid-19-Patienten-article21750068.html

Blutgruppe A gefährdeter?

18.04.2020: Es gibt Hinweise aus einer chinesischen Studie, dass Träger der Blutgruppe A eher für Infektionen mit Covid-19 anfällig sind als die anderen Blutgruppen. Der amerikanische Arzt Peter d´Adamo hat bereits 2001 in seinem Buch „4 Blutgruppen, 4 Strategien für ein gesundes Leben“ (dieses Buch liegt bei uns im Wartezimmer aus) darauf hingewiesen, dass Blutgruppe A-Patienten eine bestimmte Immunlücke auf den Schleimhäuten vorweisen. Hierdurch wird die Anfälligkeit z.B. für Tumoren auf den Schleimhäuten gesteigert. Genau aus diesem Grund impfen wir – nach vorheriger kinesiologischer Austestung – diese Risikogruppe schneller gegen Lungenentzündung als üblich. Amerikanische Literatur weist eindeutig darauf hin, dass mittels dieser Maßnahme die vermutlich gefährliche Immunlücke geschlossen wird. Leider ist diese Impfung (Pneumovax 23) z.Z. vergriffen und wird voraussichtlich erst ab Mitte Mai wieder erhältlich sein. Allerdings haben einzelne Apotheken noch diese oder die ähnliche Impfung Prevnar 13 vorrätig.

„Der Keim ist nichts – das Milieu ist alles.“

06.04.2020: : Einen sehr interessanten und in meinen Augen absolut treffsicheren Leserbrief, den mir ein lieber Patient zukommen ließ, möchte ich hier einmal zum bewussten Lesen weitergeben:

Leserbrief zu Covid-19

Aktueller Newsletter

Aktualisiert 05.05.2020: Passend zur Aktivierung des Abwehrsystems geht es hier zum aktuellen Newsletter:

Newsletter April 2020

Diagnose für den Laien

Aktualisiert 25.03.2020: Z.Z. grassiert ja nicht nur der Coronavirus, sondern mindestens 15 andere Viren, die Erkältungssymptome verursachen können. Zur Einschätzung kann folgende Tabelle gut dienen:

Nicht jeder benötigte einen Test auf den aktuellen SARS-CoV-2. Hier ein guter Artikel dazu: https://www.n-tv.de/panorama/Warum-nicht-jeder-einen-Corona-Test-braucht-article21664682.html

Neu: Videosprechstunde

01.04.2020: Aus gegebenem Anlass haben wir ab sofort eine Videosprechstunde installiert. Diese ist über die Samedi-App buchbar. Entnehmen Sie bitte die Details in beiliegendem Flyer:

Patientenflyer-video-sprechstunde-emailhttps://www.dr-luehr.de

Praxisbesuch ja oder nein?

Aktualisiert 09.05.2020: Viele Patienten sind z.Z. durch diverse Pressemitteilungen verunsichert, ob sie die Arztpraxen bei allgemeinen Symptomen oder auch Infektionen aufsuchen sollen oder lieber nicht. Seien Sie versichert, dass unsere Praxis den Hygienevorschriften entspricht und ein Ansteckungsrisiko kleiner ist, als wenn Sie im Supermarkt einkaufen gehen. Wie jeden Winter behandeln wir 5-10 akute Infektionsfälle pro Tag, hierbei handelt es sich um bakterielle, virale oder parasitenbedingte Erkrankungen. Durch unsere spezielle Struktur mit pünktlichen Behandlungen sorgen wir dafür, dass unser Wartezimmer meist leer ist oder es nur zu geringen Wartezeiten kommt. Somit wird die Tröpfcheninfektion zwischen Patienten in unseren Praxisräumen so gut wie ausgeschlossen.  Allerdings raten wir auch – gemäß dem verordneten Maßnahmenkatatog – älteren Patienten mit schwerwiegenden Vorerkrankungen sowie akut mit Covid-19-Symptomen Erkrankten oder entsprechendem Kontakt mit infizierten Personen, vor dem Praxisbesuch telefonisch oder per E-Mail nachzufragen, ob ein Besuch sinnvoll ist.

Vorgehen im Verdachtsfall

Aktualisiert 17.03.2020: Die Entwicklung der aktuellen Corona-Infektionswelle kann seriös nicht vorherbestimmt werden. Die Einschätzungen schwanken zwischen Verharmlosen und erhöhten Vorsichtsmaßnahmen. Fakt ist, dass wir Ärzte verpflichtet sind, potentiell infizierte Patienten zuerst telefonisch oder per E-Mail zu beraten, bevor diese in die Praxis kommen dürfen. Infektionsschutz steht hier an oberster Stelle.

Wenn Sie eine der nachfolgenden Punkte vorweisen, sollten Sie sich zuerst telefonisch bei uns unter 0221-2403331 oder per E-Mail unter info@dr-luehr.de und sich dann mit der von uns ausgestellten und per E-Mail übersandten Überweisung entweder

  • im Infektionsschutzzentrum der Universität Köln telefonisch melden, unter der Telefonnummer 0221/ 478 -0

Anhaltspunkte hierfür sind: starker Husten, Fieber über 38,5°, Kontakt zu infizierten Personen (positiv getestet) oder Gebieten (zum Beispiel Heinsberg). Bitte beachten Sie, dass das RKI die Risikogebiete für COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) weiter ausgeweitet hat. Beachten Sie diesbezüglich den folgenden Link:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon eingerichtet 0221/221-33500. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Corona-Virus informieren.

116117-App mit Infos zum Coronavirus

Die Smartphone-Anwendung der bundesweiten Notdienst-Hotline 116 117 enthält jetzt ebenfalls Informationen zu COVID-19. Damit bietet der Patientenservice 116 117 jetzt telefonisch (per Bandansage), im Internet (116117.de) und in der App Informationen zum Coronavirus an.

RICHTIGES VERHALTEN

 

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden, und verfallen Sie nicht in Panik! Um jegliches Risiko zu vermeiden, sollten Sie jedoch grundlegende Hygienemaßnahmen ergreifen und als Schutz vor möglichen Bakterien oder Viren in Ihren Alltag integrieren.

Waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit einer Desinfektionslösung oder mit Seife.
 
Vermeiden Sie jeglichen Kontakt Ihrer Hände mit den Augen, der Nase und dem Mund.
Verwenden Sie vorzugsweise Papiertaschentücher, die Sie nach einmaligem Gebrauch wegwerfen

Vitamin C-Infusionen zur Therapie von Corona-Virusinfektionen

Aktualisiert 31.03.2020: Es gibt bislang weder eine Impfung noch eine validierte Therapie gegen Infektionen mit Grippe- oder spezifischen Krankheitsviren wie SARS-nCoV-19. Der therapeutische Weg muss also über die Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte erfolgen. In China läuft gerade eine Studie im Zhongnan Hospital der Wuhan University über die tägliche Behandlung mit 24 g Vitamin C-Infusionen. Auch in den USA, wo Vitamin C-Infusionen bereits seit langem tägliche Praxis sind, wird jetzt bei akut Infizierten diese Therapie angewendet:https://www.collective-evolution.com/2020/03/26/new-york-hospitals-now-treating-coronavirus-with-high-dose-vitamin-c/

Dies scheint, wie auch in folgendem Link erörtert, ein gangbarer Weg zu sein:

https://www.hyperthermie-zentrum-hannover.de/post/coronavirus-mit-vitamin-c-infusionen-gegen-den-coronavirus

Desinfektionsmittel ausverkauft

13.03.2020: Es gilt folgende Regel: Medizinisches Personal desinfiziert sich regelmäßig die Hände sowie alle Oberflächen in den Praxisräumen. Nicht-medizinisches Personal wäscht sich regelmäßig mit Seife die Hände, da Virenoberflächen fettsensibel sind (Wirkung wie „Spüli“). Wenn Sie selbst ein Desinfektionsmittel, das z.Z. kaum erhältlich ist, verwenden möchten, können Sie hier eine Anleitung zum selber Herstellen ansehen.

WHO: Fakten widerlegen 10 Mythen über das neue Coronavirus

Aktualisiert 15.03.2020: Über 2019-nCoronavirus kursieren jede Menge Mythen. Die WHO räumt mit den häufigsten auf:

  1. Ist es sicher, einen Brief oder ein Paket aus China zu erhalten? 
    Ja, Personen, die Pakete aus China erhalten, sind nicht gefährdet, sich mit 2019-nCoV zu infizieren. (Anmerkung Dr. Lühr: Dieser Virus kann nach neuesten Erkenntnissen bis zu 9 Tage auf Oberflächen überleben. Im Schnitt sind es 4-5. Es kommt also darauf an, wie lange der Brief/ die Ware unterwegs war!)
  2. Können Haustiere 2019-nCoV verbreiten?
    Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass Haustiere mit 2019-nCoV infiziert werden können. Es ist jedoch immer eine gute Idee, sich nach dem Kontakt mit Haustieren die Hände mit Wasser und Seife zu waschen.
  3. Schützen Impfstoffe gegen Lungenentzündung vor dem neuen Coronavirus? 
    Nein. Impfstoffe gegen Lungenentzündung wie Pneumokokken-Impfstoff und Haemophilus-Influenza-Typ-B-(Hib)-Impfstoff bieten keinen Schutz gegen das neue Coronavirus. Derzeit wird an einem Impfstoff gegen 2019-nCoV geforscht. Zum Schutz der Gesundheit empfiehlt die WHO aber die Grippeschutzimpfung. (Anmerkung Dr. Lühr: Ich empfehle diese Impfung sehr wohl, da die Pneumokokken-Impfung gegen die schwerwiegendste Komplikation eines Virusinfektes schützt. Lesen Sie weiter unter diesem Link.)
  4. Kann regelmäßiges Spülen der Nase mit Kochsalzlösung helfen, eine Infektion mit dem neuen Coronavirus zu verhindern? 
    Nein. Darauf gibt es keine Hinweise. Auch für die Annahme, dass regelmäßiges Nasenspülen mit Kochsalzlösung dazu beitragen kann, dass sich Menschen schneller von einer Erkältung erholen, gibt es nur wenige Hinweise.
  5. Kann Gurgeln mit Mundwasser vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus schützen? 
    Nein. Darauf gibt es keine Hinweise. Einige Mundspülungen können bestimmte Mikroben für einige Minuten im Speichel eliminieren, das heißt aber nicht, dass sie auch vor einer Infektion mit 2019-nCoV schützen.
  6. Kann der Verzehr von Knoblauch helfen, eine Infektion mit dem neuen Coronavirus zu verhindern? 
    Knoblauch ist gesund und weist antimikrobielle Eigenschaften auf. Es gibt aber keine Beweise dafür, dass Knoblauch vor 2019-nCoV schützt.
  7. Blockiert das Auftragen von Sesamöl das Eindringen des neuen Coronavirus in den Körper? 
    Nein. Sesamöl tötet das neue Coronavirus nicht ab. Es gibt einige chemische Desinfektionsmittel, die das 2019-nCoV auf Oberflächen abtöten können. Dazu gehören Bleichmittel/Chlor-basierte Desinfektionsmittel, entweder Lösungsmittel, 75% Ethanol, Peressigsäure und Chloroform.
  8. Befällt 2019-nCoV ältere Menschen oder sind auch jüngere Menschen anfällig? 
    Menschen jeden Alters können infiziert werden. Ältere Menschen und Menschen mit bereits bestehenden Erkrankungen (wie Asthma, Diabetes, Herzerkrankungen) scheinen anfälliger für schwere Verläufe zu sein.
  9. Sind Antibiotika bei der Prävention und Behandlung des neuen Coronavirus wirksam? 
    Nein. Antibiotika werden bei 2019-nCoV nur im Fall einer bakteriellen Koinfektion eingesetzt.
  10. Gibt es spezifische Medikamente zur Prävention oder Behandlung des neuen Coronavirus? 
    Bis heute gibt es kein spezifisches Medikament, das zur Vorbeugung oder Behandlung von 2019-nCoV empfohlen wird. Einige spezifische Behandlungen werden derzeit untersucht und in klinischen Studien getestet. Die WHO trägt dazu bei, die Forschungs- und Entwicklungsbemühungen mit einer Reihe von Partnern zu beschleunigen. (Anmerkung Dr. Lühr: Die Naturheilkunde bietet einige Präparate wie Cystus oder Vitamin-Knoblauchextrake an, die immunsteigernd wirken.)

Aktueller wissenschaftlicher Stand zum 2019-n-CoV

Aktualisiert 06.04.2020: Aus aktuellem Anlass finden Sie in beiliegendem PDF die Fakten, Symptome und Maßnahmen zum aktuellen Corona-Virus, der wahrscheinlich aufgrund hygienischer Mängel in China erstmals auftrat.

Schritt für Schritt erklärt. Wie das Coronavirus unsere Zellen infiziert:
https://www.n-tv.de/wissen/Wie-das-Coronavirus-unsere-Zellen-infiziert-article21680824.html

Ich verweise gleichzeitig auf meinen Januar-Newsletter (siehe Newsletter-Archiv) und möchte den Anti-Infekt-Tipp mit dem Knoblauch (2 Zehen pro Tag kauen) ergänzen: Sollte dies zu scharf für Sie sein, zerkleinern Sie vorher die beiden Zehen und essen Sie sie roh z.B. als Brotaufstrich.

» Hintergründe 2019-n-CoV

„Angst ist die schlechteste Medizin“

Aktualisiert 06.03.2020: Ob Corona-, Grippe- oder Erkältungsvirus: Panik ist nicht angesagt. Ein gutes Immunsystem ist immer noch der beste Schutz vor Infektionen. Sprechen Sie uns gerne an, um Ihr individuelles Risiko zu überprüfen und eventuell eine vorbeugende Therapie einzuleiten. Gerade die Ganzheitsmedizin bietet wirkungsvolle abwehrsteigernde Medikamente und Verfahren. Überprüfen Sie auch Ihren Impfschutz gegen Lungenentzündung (s.o. unter WHO Punkt 3).

Und wenn Sie mal etwas lächeln möchten, um mit guter Laune und damit einem guten Abwehrsystem allen Erregern begegnen möchten, empfehle ich Ihnen abschließend folgendes Video: